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54 Schüler des Schulzentrums am Wört erhalten Musikabzeichen JMLA (Jungmusiker Leistungsabzeichen) Junior 1
Tauberbischofsheim - Im Rahmen eines besonderen Projekts haben 54 Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe des Schulzentrums am Wört erfolgreich ihr Jungmusiker Leistungsabzeichen Junior 1 erworben. Dieser Erfolg ist das Ergebnis intensiver Vorbereitung und harter Arbeit, nicht nur in den Monaten vor dem Test, sondern auch durch ihre aktive Teilnahme an der Bläserklasse in den vergangenen zwei Jahren.
Die Bläserklasse, die von den Musiklehrern der Richard-Trunk-Musikschule unter der Leitung von Schulleiter Christoph Lewandowski konzipiert und durchgeführt wurde, bot den Schülern eine umfassende musikalische Ausbildung. Durch diese spezielle Klasse konnten die Schüler ihre Fähigkeiten im Umgang mit Blasinstrumenten – z.B. Klarinette (Lehrer Sergiy Radyuk), Saxophon (Daniel Varhely), Trompete (Christoph Lewandowski) - erweitern und gleichzeitig ihre theoretischen Musikkenntnisse vertiefen.
Die Koordination der Bläserklasse am Schulzentrum lag in den Händen von Lehrerin Melanie Ehrhardt, die sicherstellte, dass der Unterricht reibungslos ablief und die Schüler bestmöglich auf den Test zum Musikabzeichen Junior 1 vorbereitet wurden. Der Test selbst umfasste eine Vielzahl von Fragen zu theoretischen Musikkenntnissen, die die Schüler in den Monaten vor dem Test sorgfältig erarbeiteten.
Das Erreichen des Musikabzeichens Junior 1 ist nicht nur ein Zeichen für die musikalischen Fähigkeiten der Schüler, sondern auch für ihre Disziplin und ihr Engagement. Es zeigt, dass die Kombination aus praktischer Musikausbildung in der Bläserklasse und den auch damit verbundenen erworbenen theoretischen Kenntnissen eine erfolgreiche Formel für den Erfolg ist.
Die Schulleitung in Form von Rektor Wamser und die Lehrkräfte des Schulzentrums am Wört sowie der Richard-Trunk-Musikschule gratulierten den 40 Schülern herzlich zu diesem bemerkenswerten Erfolg und überreichten den strahlenden Jugendlichen ihre wohlverdienten Urkunden. Dieses Abzeichen ist nicht nur eine Anerkennung ihrer musikalischen Leistungen, sondern auch ein wichtiger Schritt in ihrer persönlichen und musikalischen Entwicklung.
Das Schulzentrum am Wört und die Richard-Trunk-Musikschule sehen in diesem Erfolg eine Bestätigung ihrer gemeinsamen Bemühungen, den Schülern eine umfassende und qualitativ hochwertige musikalische Ausbildung zu bieten. Sie sind zuversichtlich, dass diese Erfahrungen die Schüler nicht nur in ihrer musikalischen Karriere, sondern auch in ihrem zukünftigen Leben bereichern werden.

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EINSCHULUNG 2025
Die Reisenden waren bereit und warteten gespannt. Bald sollte der Zug einfahren und die anstehende Fahrt beginnen – über eine Dauer von mehreren Schuljahren und mit einem gesteckten Ziel vor Augen ( Vorbereitung auf das Leben bzw. Hauptschul- oder Werkrealschulabschluss). Viele Fragen gingen den jungen Leuten durch den Kopf. Wer sind meine Mitreisenden? Wer meine Zugbegleiter, wie sind die Schaffner und der Lokführer drauf? Gleich sollten es die Wartenden, nämlich die neuen Fünftklässler des Schulzentrums am Wört, erfahren. Der Beginn der Einschulungsfeiern der Werkrealschule und am Tag danach der Realschule stand kurz bevor.
Die Bläserklasse übernahm die Begrüßung der Anwesenden – viele Eltern und Geschwister waren mit zur Einschulung gekommen – in musikalischer Form. Vier Lieder spielten sie in gekonnter Form. Auch die Rock- AG präsentierte ihr Einschulungslied.
Danach gestalteten die alten Fünftklässler der Werkrealschule, also die neuen Sechstklässler, die Einschulungsfeier. In lustigen Sketchen zeigten sie witzige Szenen aus den Schulalltag. Außerdem stellten die Sechstklässler der Realschule wichtige Elemente des Schullebens vor: WebUntis mit der Stundenplanfunktion oder auch die Schüler-Lernmentoren.
Den Lokführer des Schulzentrums lernten die „Neuzugänge“ natürlich auch kennen. Nämlich Rektor Wamser, der in den nächsten Jahren für die Schüler darauf achten wird, dass der Zug gut über die Wegstrecke kommt und die Fahrpläne richtig erstellt werden. Er schaut auch, dass die erforderlichen Haltepunkte passiert werden. Hier wird dann immer im Juli umgestiegen, die neue Fahrkarte bekommt jeder Mitfahrende durch Fleiß, Mut und Anstrengungsbereitschaft. Unterstützung auf ihrem Weg erhalten die Reisenden durch die Zugbegleiter, die Klassen- und Fachlehrer. Sie werden auch darauf achten, dass alle mitkommen können und bei hohen Bergen etwas langsamer gefahren wird.
Die Schulsozialarbeiterinnen Frau Döring und Frau Mohareb richteten auch noch Begrüßungsworte an die Schüler und Eltern und erklärten, wo man sie bei Fragen und Problemen antreffen kann.
Nun war es aber endlich an der Zeit, dass alle Einschulungskinder der Werkrealschule und der Realschule den Zug betreten durften. Geführt von ihren Zugbegleitern, den Klassenlehrer/innen, marschierten die vielen neuen Bahnreisenden zu ihren Waggons, den Klassenzimmern. Die Klasse 5a folgte Frau Kappes, die 5b Frau Krug- Mrkonjic, die 5c Frau Pers, die 5d Frau Rückert und die 5e Frau Lesch.
An die Eltern der Kinder richtete dann Herr Wamser noch einige Worte. Und schon war die Einschulungsfeier, der Beginn einer längeren Reise, am Ende angelangt.
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Umgestaltung Innenhof
Auch in den Ferien können Schüler aktiv etwas für die Schule arbeiten – und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht zuhause, sondern direkt an der Schule, nicht für ein spezielles Unterrichtsfach, sondern für die Verschönerung der Schulumgebung – 13 Jugendliche des Schulzentrums meldeten sich, bei der Umgestaltung des Innenhofes für mindestens einen Tag – manche auch für mehrere Tage – mitzuarbeiten.
Mit dem Königheimer Unternehmen Uihlein Garten- und Landschaftsbau, der Zimmerei Walzenbach sowie der Maler- und Gerüstbaufirma Baumann hatten drei Firmen gemeinsam ein Azubi- Projekt auf die Beine gestellt, mit dem Ziel, den grauen Innenhof des Schulzentrums in eine grüne Wohlfühloase umzuwandeln.
Die fünf Auszubildenden des Unternehmens Uihlein machten den ersten Entwurf und nach kleineren internen Korrekturen wurde danach per Plakaten Werbung für Mitarbeit an der Schule gemacht. Erfolgreich, wie sich zeigte, denn 13 fleißige Mithelfer wurden gefunden. An mehreren Tagen in den letzten beiden Schulwochen wurde dann mit großer Hingabe daran gearbeitet, das Projekt erfolgreich in die Tat umzusetzen. Unter Aufsicht der „Profis“ machten sich die Jugendlichen mit den Azubis ans Werk. Sie schraubten, bohrten, schaufelten, hämmerten und pflanzten mit viel Engagement. Das Material für die Umgestaltung wurde zur Hälfte vom Förderverein des Schulzentrums, zur anderen Hälfte von der Bürgerstiftung bezahlt. Insgesamt über 20 000 Euro, die da zusammenkamen. Aber das hat sich zweifelsfrei richtig gelohnt. Der vormals graue Innenhof, bestehend vorwiegend aus Beton, wurde in eine grüne Wohlfühloase umgewandelt. Ein schöner Rückzugsort für die Kinder und Jugendlichen des Schulzentrums am Wört, der hoffentlich viel genutzt wird.



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Zum Abschied….
50 Jahre wertvoller pädagogischer Erfahrungen werden dem Schulzentrum am Wört in Zukunft fehlen -zwei verdiente, gut angesehene und fast schon als Urgesteine zu bezeichnende Lehrer wurden in den Ruhestand verabschiedet.
In Beisein des gesamten Kollegiums würdigte Rektor Wamser die Lehrkräfte Dorothee Walter und Klaus Günther und überreichte ihnen ihre Abschiedsgeschenke.
Knapp 20 Jahre war Walter am Schulzentrum und zuvor an der Riemenschneider- Realschule tätig gewesen. Katholische Religion war ihr Arbeitsgebiet gewesen, innerhalb dessen sie sich immer sehr engagiert und empathisch den Schülern widmete und den Glauben für sie fühlbar und nah machte. Auch weit über die Grundlagen des christlichen Glaubens hinaus besprach sie mit ihren Schülern die wichtigen Dinge des Lebens in ihrem Unterricht und steckte die Kinder und Jugendlichen mit ihrem Eifer und ihrer Energie an. In einem ihrer letzten großen Projekte war sie mitverantwortlich dafür, dass die „Weltfairänderer“ für eine Woche ihre Zelte am Schulzentrum aufschlugen und alle am Schulleben beteiligten davon profitieren konnten.
Noch zehn Jahre länger, nämlich insgesamt dreißig Jahre, wirkte Günther am Schulzentrum. Englisch, Sport und Musik waren seine Hauptbetätigungsfelder, und in allen drei Sparten hinterlässt er große Spuren. Mit vollem Einsatz, großer Geduld und viel Geschick war Günther tätig, immer darauf bedacht, die ihm in den Fächern Anvertrauten auf ein anspruchsvolles Niveau zu heben. Nicht nur auf starke Leistungen, sondern auch auf einen fairen und respektvollen Umgang der Jugendlichen untereinander, legte er in Sport großen Wert. Oft sah man außerdem den Pädagogen Günther mit einer seiner Gitarren in die Klassenzimmer verschwinden, mit dem Ziel, das Rhythmusgefühl und die gesanglichen Fähigkeiten seiner Schüler zu steigern. Die Ergebnisse hiervon konnten dann des Öfteren bei diversen schulischen Veranstaltungen bewundert werden.
Aus verschiedenen Gründen wurden noch weitere verdiente Lehrkräfte, die sich immer mit großem Einsatz und Zuverlässigkeit am Schulzentrum eingebracht hatten, verabschiedet: Frau Raunecker und Frau Meier (Bundeslandwechsel nach Bayern) sowie Frau Schreck und Frau Steffan (Wechsel an andere Schulen). Rektor Wamser wünschte allen Pädagogen einen guten Start an ihrem neuen Betätigungsort.
Im Bild:
Frau Raunecker, Frau Meier, Herr Günther, Frau Walter, Frau Schreck und Schulleiter Herr Wamser

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Kreativ mit Schülern
Im Rahmen der Projekttage am Schulzentrum gab es neben vielen sportlichen Angeboten auch welche, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler kreativ betätigen konnten. Hier ein besonders schönes Beispiel: unter der Leitung von Frau Christina Schäffner und Frau Dorothee Walter konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Flaschenlampen gestalten.

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Entlassfeier 2025
Der rote Teppich war ausgerollt. Die Mensa strahlte, festlich dekoriert, in gold und schwarz. Die zahlreichen Zuschauer hatten Platz genommen. Die Mikrofone waren ausgerichtet, die Musik wurde gestartet. Los ging’s – die „Oscar-Verleihungen“, aufgeteilt auf zwei aufeinanderfolgende Veranstaltungen mitten in Tauberbischofsheim, konnten beginnen. Vergeben wurden aber nicht nur die kleinen, goldenen Statuen – nein, viel wichtiger, die Abschlusszeugnisse der Entlassschüler der neunten und zehnten Klassen sollten heute überreicht werden. Die Werkrealschule des Schulzentrums am Wört hatte feierlich zur Verleihung Teil I geladen – Teil II, organisiert von der der Realschule des Schulzentrums, schloss sich direkt daran an. 73 Zehntklässler der Realschule warteten darauf, ihre Urkunden für das Bestehen der Mittleren Reife entgegennehmen zu können, genauso wie 13 Schüler der Werkrealschule – besonders dabei hervorzuheben ist Albert Michel mit einem sensationellen Schnitt von 1,0. 41 Absolventen der neunten Klassen, die den Hauptschulabschluss gemeistert hatten, fieberten ebenso ihrer Zeugnisübergabe entgegen.
Schick wie in Los Angeles, die Absolventen präsentierten sich festlich gekleidet. Anzüge und Kostüme dominierten den Raum, eben dem Motto der „Oscar-Verleihung“ würdevoll entsprechend. Moderatoren wie bei den richtigen Filmpreisverleihungen gab es auch – Kilian Ries (10a) und Elsa Heinrich (9a) übernahmen das für die Werkrealschule, Joshua Konrad (10c), Eric Jendoubi (10d) und Savannah Hermann (10e) führten bei der Realschule durch das Programm. Bei beiden Programmteilen traten die Rock – AG des Schulzentrums sowie die Bläserklasse auf und demonstrierten den vielen Zuhörern, was sie im zurückliegenden Schuljahr eingeübt hatten. Bürgermeisterin Anette Schmidt im Teil I sowie ihr Stellvertreter Kuno Zwerger im Teil II richteten ihre Grußworte als Repräsentanten der Stadt Tauberbischofsheim an die Jugendlichen und gratulierten ihnen zu ihren erfolgreichen Abschlüssen. Die jungen Leute würden dringend gebraucht im Main-Tauber-Kreis, betonten die beiden Redner, Arbeitsstellen wären hier vorhanden. Es liege nun an jedem selbst, viele Wege stünden offen. Mit viel Mut und dem Wissen, dass Fehler gemacht werden dürfen, sollten die Jugendlichen auf diesen Wegen voranschreiten und darauf achten, dass sich ihre Ziele gut anfühlen. Erfolg, aber auch Gelassenheit und Selbstbewusstsein, wünschten die beiden Kommunalpolitiker den Abschlussschülern.
Tobias Konrad als Elternbeiratsvorsitzender ermutigte die Absolventen, im Moment zu sein und diesen zu lieben und zu respektieren. Sie sollten aufrichtig sein und tief ins Leben eintauchen und daran denken, dass nicht das Materielle zähle, sondern die Erlebnisse und Begegnungen, die wir im Laufe des Lebens machen.
Schulleiter Wamser wünschte den Neunt- und Zehntklässlern, dass sie den Mut haben, sich selbst treu zu bleiben und Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Nicht alles könne immer perfekt laufen, dann gelte es, durchzuhalten und dranzubleiben, aus Fehlern zu lernen und Herausforderungen zu meistern. Wichtig sei es, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern immer neugierig und offen zu bleiben. Das Leben halte im nächsten Abschnitt noch vieles bereit, auch über etwaige Enttäuschungen hinaus. Hoffentlich, schloss Wamser, können die Jugendlichen ihr persönliches Blatt mit vielen tollen Zeilen beschreiben.
Aylin Uzuner bei der Werkrealschule sowie Mia Maier-Dincer bei der Realschule hielten im Namen ihrer Mitschüler die Abschlussreden der Entlassschüler. Die Zeit sei wie ein Wimpernschlag vergangen. Jetzt könnten alle anwesenden Schüler stolz auf sich und ihre Leistungen sein und es gelte, die vielen besonderen Momente, die sie in ihrer Schulzeit gemacht hatten, in Erinnerung zu behalten. Momente für immer. Ein großes Dankeschön wurde an die Lehrer und die Eltern ausgerichtet.
Weitere Beiträge – lustige, wehmütige – der Schüler und Lehrer garnierten die festlichen Veranstaltungen. Videos wurden vorgeführt, Geschenke verteilt, Oscars in verschiedenen Kategorien vergeben, selbstgedichtete Lieder vorgetragen.
Dann kam es zum wichtigsten Teil des Abschlussfestes – die Zeugnisse wurden von Schulleiter Wamser sowie den jeweiligen Klassenlehrern ausgehändigt. Geschafft, die Urkunde in der Hand war der Lohn für die Mühen der vergangenen Jahre. Außerdem überreichte Herr Kappes, Vorsitzender des Fördervereins, die vom Förderverein gestifteten Preise für besondere Leistungen und großes Engagement. Viele glückliche Gesichter waren zu sehen, bevor die feierlichen Veranstaltungen mit einem Büffet im ersten Teil und dem gemeinsamen Luftballonsteigenlassen im zweiten Teil beendet wurden.
(M. Häffner)