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Suchtpräventionswoche am Schulzentrum am Wört: Eine Woche des Lernens und der Prävention
Am Schulzentrum am Wört fand die sogenannte Suchtpräventionswoche statt. Lernen fürs ganze Leben, unabhängig von der späteren Berufswahl, stand in dieser Woche im Vordergrund. Die gesamte achte Jahrgangsstufe, zwei Werkrealschulklassen und drei Realschulklassen, nahmen daran teil. Die Woche war ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen Sucht und Abhängigkeit unter Jugendlichen und bot den Schülern die Gelegenheit, wichtige Lebenskompetenzen zu erlernen und sich über die Risiken und Folgen von Sucht zu informieren. Vorbeugen statt später behandeln – das war der Ansatzpunkt.
Die Organisatoren der Woche, die Schulsozialarbeiterinnen Mohareb und Döring sowie die Präventionslehrerinnen Frech und Philipp, hatten ein umfassendes Programm vorbereitet, das von interaktiven Theaterstücken bis hin zu Vorträgen und Workshops reichte.
Ein Highlight der Woche war die Aufführung der "Wilden Bühne" aus Stuttgart, die mit den Jugendlichen ein interaktives Theaterstück durchführte, bei dem sich die Schüler durch eigene Beiträge mit einbringen konnten. Die Schauspieler, selbst ehemalige Suchtkranke, teilten ihre Erfahrungen und zeigten den Schülern, wie wichtig es ist, sich vor den Gefahren von Sucht zu schützen. Gemeinsam mit den Schülern wurde im Rahmen des Theaterstücks immer wieder nach Handlungsalternativen für die Hauptpersonen gesucht. Zuschauer wurden zu Schauspielern. Das klappte richtig gut. Finanzielle Unterstützung für diese Präventionsaktion leistete der AkS, der Aktionskreis Sucht im Main- Tauber- Kreis. Mit anwesend bei dieser interaktiven Veranstaltung waren mit Sabine Hönninger und Johannes Wick auch zwei für die Präventionsarbeit zuständige Polizisten.
Ein weiterer Teil der Präventionswoche war der Vortrag von Kera Rachel Cook, der die Schüler über Essstörungen aufklärte und für den verschärften Blick auf die eigenen Stärken plädierte. So sind Heranwachsende für die Begegnung mit Süchten besser gewappnet. Samira Mohareb, eine der Schulsozialarbeiterinnen, klärte die Schüler anhand des "Grünen Koffers" (bereitgestellt vom Gesundheitsamt) über die Gefahren von Drogenkonsum und die dazu gültigen Rechtsgrundlagen auf.
Die Schüler erfuhren auch, wie übermäßiger Alkoholkonsum zu Wahrnehmungsstörungen führen kann und wie man sich dabei fühlt. Sebastian Fricke, der Leiter der Schulsanitäter AG, versetzte die Jugendlichen mithilfe einer "Rauschbrille" aus dem Koffer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in eine Situation , die ihnen demonstrierte, wie hilflos man sich im total betrunkenen, aber ebenso im nur leicht angetrunkenen Zustand, fühlen kann. Selbst das eigentlich einfache Schuhe zubinden will dann kaum mehr gelingen. Fricke ging auch auf mögliche erste Hilfeleistungen ein, die Jugendliche bei ihren Freunden durchführen können, wenn diese sich durch Alkoholkonsum in gefährliche gesundheitliche Lagen gebracht haben.
Sportlehrer Wolf, Böttcher und Wolfahrth sowie Praktikant Müller zeigten den Schülern anhand des Beispieles Parcouring, wie sportliche Betätigung zu Glücksgefühlen führen kann. Kein Alkohol ist dafür vonnöten. Die AES-Lehrerinnen bereiteten mit den Schülern leckere antialkoholische Smoothies zu und zeigten ihnen gesunde Alternativen zu Alkohol.
Schulsozialarbeiterin Schmitt besprach mit den Achtklässlern die Gefahren im Umgang mit Social Media und das darin lauernde Suchtpotenzial. Auf das wichtige Thema des guten Selbstwertes ging Schulsozialarbeiterin Döring mit den Jugendlichen ein.
Sehr ergreifender war Timo Schüsselers Vortrag. Ohne Filter, gnadenlos ehrlich und offen berichtete er über seine Alkoholabhängigkeit und seinen harten und langen Leidensweg. Schüsseler nahm kein Blatt vor den Mund und hofft damit, die Schüler vor seinen Fehlern zu bewahren. Dieser fesselnde Vortrag wurde vom Kiwanis Club Tauberfranken mit einer Spende über 500 Euro finanziert.
Die Suchtpräventionswoche endete mit einem Ausblick auf den Dezember, da in diesem Monat mit Joahnnes Wick ein Vertreter der Polizei an die Schule kommen wird, um mit den Schülern über das Thema Drogen zu sprechen – auch unter rechtlichen Gesichtspunkten.
Insgesamt war die Suchtpräventionswoche am Schulzentrum am Wört eine sehr erfolgreiche Aktion, durch die die Schüler viel für ihr weiteres Leben gelernt haben. Die Organisatoren und Teilnehmer hoffen, dass alle Beiträge einen bleibenden Eindruck bei den Schülern hinterlassen haben und sie auf ihrem Weg zu einem gesunden und selbstbestimmten Leben begleiten werden.
Im Bild: M.Bundschuh (Kiwani), C. Wamser, A. Böhmer (Kiwani), T. Schüsseler, I. Frech (Organisation), C. Döring, E. Philipp (Organisation), B. Schmitt


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54 Schüler des Schulzentrums am Wört erhalten Musikabzeichen JMLA (Jungmusiker Leistungsabzeichen) Junior 1
Tauberbischofsheim - Im Rahmen eines besonderen Projekts haben 54 Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe des Schulzentrums am Wört erfolgreich ihr Jungmusiker Leistungsabzeichen Junior 1 erworben. Dieser Erfolg ist das Ergebnis intensiver Vorbereitung und harter Arbeit, nicht nur in den Monaten vor dem Test, sondern auch durch ihre aktive Teilnahme an der Bläserklasse in den vergangenen zwei Jahren.
Die Bläserklasse, die von den Musiklehrern der Richard-Trunk-Musikschule unter der Leitung von Schulleiter Christoph Lewandowski konzipiert und durchgeführt wurde, bot den Schülern eine umfassende musikalische Ausbildung. Durch diese spezielle Klasse konnten die Schüler ihre Fähigkeiten im Umgang mit Blasinstrumenten – z.B. Klarinette (Lehrer Sergiy Radyuk), Saxophon (Daniel Varhely), Trompete (Christoph Lewandowski) - erweitern und gleichzeitig ihre theoretischen Musikkenntnisse vertiefen.
Die Koordination der Bläserklasse am Schulzentrum lag in den Händen von Lehrerin Melanie Ehrhardt, die sicherstellte, dass der Unterricht reibungslos ablief und die Schüler bestmöglich auf den Test zum Musikabzeichen Junior 1 vorbereitet wurden. Der Test selbst umfasste eine Vielzahl von Fragen zu theoretischen Musikkenntnissen, die die Schüler in den Monaten vor dem Test sorgfältig erarbeiteten.
Das Erreichen des Musikabzeichens Junior 1 ist nicht nur ein Zeichen für die musikalischen Fähigkeiten der Schüler, sondern auch für ihre Disziplin und ihr Engagement. Es zeigt, dass die Kombination aus praktischer Musikausbildung in der Bläserklasse und den auch damit verbundenen erworbenen theoretischen Kenntnissen eine erfolgreiche Formel für den Erfolg ist.
Die Schulleitung in Form von Rektor Wamser und die Lehrkräfte des Schulzentrums am Wört sowie der Richard-Trunk-Musikschule gratulierten den 40 Schülern herzlich zu diesem bemerkenswerten Erfolg und überreichten den strahlenden Jugendlichen ihre wohlverdienten Urkunden. Dieses Abzeichen ist nicht nur eine Anerkennung ihrer musikalischen Leistungen, sondern auch ein wichtiger Schritt in ihrer persönlichen und musikalischen Entwicklung.
Das Schulzentrum am Wört und die Richard-Trunk-Musikschule sehen in diesem Erfolg eine Bestätigung ihrer gemeinsamen Bemühungen, den Schülern eine umfassende und qualitativ hochwertige musikalische Ausbildung zu bieten. Sie sind zuversichtlich, dass diese Erfahrungen die Schüler nicht nur in ihrer musikalischen Karriere, sondern auch in ihrem zukünftigen Leben bereichern werden.

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EINSCHULUNG 2025
Die Reisenden waren bereit und warteten gespannt. Bald sollte der Zug einfahren und die anstehende Fahrt beginnen – über eine Dauer von mehreren Schuljahren und mit einem gesteckten Ziel vor Augen ( Vorbereitung auf das Leben bzw. Hauptschul- oder Werkrealschulabschluss). Viele Fragen gingen den jungen Leuten durch den Kopf. Wer sind meine Mitreisenden? Wer meine Zugbegleiter, wie sind die Schaffner und der Lokführer drauf? Gleich sollten es die Wartenden, nämlich die neuen Fünftklässler des Schulzentrums am Wört, erfahren. Der Beginn der Einschulungsfeiern der Werkrealschule und am Tag danach der Realschule stand kurz bevor.
Die Bläserklasse übernahm die Begrüßung der Anwesenden – viele Eltern und Geschwister waren mit zur Einschulung gekommen – in musikalischer Form. Vier Lieder spielten sie in gekonnter Form. Auch die Rock- AG präsentierte ihr Einschulungslied.
Danach gestalteten die alten Fünftklässler der Werkrealschule, also die neuen Sechstklässler, die Einschulungsfeier. In lustigen Sketchen zeigten sie witzige Szenen aus den Schulalltag. Außerdem stellten die Sechstklässler der Realschule wichtige Elemente des Schullebens vor: WebUntis mit der Stundenplanfunktion oder auch die Schüler-Lernmentoren.
Den Lokführer des Schulzentrums lernten die „Neuzugänge“ natürlich auch kennen. Nämlich Rektor Wamser, der in den nächsten Jahren für die Schüler darauf achten wird, dass der Zug gut über die Wegstrecke kommt und die Fahrpläne richtig erstellt werden. Er schaut auch, dass die erforderlichen Haltepunkte passiert werden. Hier wird dann immer im Juli umgestiegen, die neue Fahrkarte bekommt jeder Mitfahrende durch Fleiß, Mut und Anstrengungsbereitschaft. Unterstützung auf ihrem Weg erhalten die Reisenden durch die Zugbegleiter, die Klassen- und Fachlehrer. Sie werden auch darauf achten, dass alle mitkommen können und bei hohen Bergen etwas langsamer gefahren wird.
Die Schulsozialarbeiterinnen Frau Döring und Frau Mohareb richteten auch noch Begrüßungsworte an die Schüler und Eltern und erklärten, wo man sie bei Fragen und Problemen antreffen kann.
Nun war es aber endlich an der Zeit, dass alle Einschulungskinder der Werkrealschule und der Realschule den Zug betreten durften. Geführt von ihren Zugbegleitern, den Klassenlehrer/innen, marschierten die vielen neuen Bahnreisenden zu ihren Waggons, den Klassenzimmern. Die Klasse 5a folgte Frau Kappes, die 5b Frau Krug- Mrkonjic, die 5c Frau Pers, die 5d Frau Rückert und die 5e Frau Lesch.
An die Eltern der Kinder richtete dann Herr Wamser noch einige Worte. Und schon war die Einschulungsfeier, der Beginn einer längeren Reise, am Ende angelangt.
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Umgestaltung Innenhof
Auch in den Ferien können Schüler aktiv etwas für die Schule arbeiten – und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht zuhause, sondern direkt an der Schule, nicht für ein spezielles Unterrichtsfach, sondern für die Verschönerung der Schulumgebung – 13 Jugendliche des Schulzentrums meldeten sich, bei der Umgestaltung des Innenhofes für mindestens einen Tag – manche auch für mehrere Tage – mitzuarbeiten.
Mit dem Königheimer Unternehmen Uihlein Garten- und Landschaftsbau, der Zimmerei Walzenbach sowie der Maler- und Gerüstbaufirma Baumann hatten drei Firmen gemeinsam ein Azubi- Projekt auf die Beine gestellt, mit dem Ziel, den grauen Innenhof des Schulzentrums in eine grüne Wohlfühloase umzuwandeln.
Die fünf Auszubildenden des Unternehmens Uihlein machten den ersten Entwurf und nach kleineren internen Korrekturen wurde danach per Plakaten Werbung für Mitarbeit an der Schule gemacht. Erfolgreich, wie sich zeigte, denn 13 fleißige Mithelfer wurden gefunden. An mehreren Tagen in den letzten beiden Schulwochen wurde dann mit großer Hingabe daran gearbeitet, das Projekt erfolgreich in die Tat umzusetzen. Unter Aufsicht der „Profis“ machten sich die Jugendlichen mit den Azubis ans Werk. Sie schraubten, bohrten, schaufelten, hämmerten und pflanzten mit viel Engagement. Das Material für die Umgestaltung wurde zur Hälfte vom Förderverein des Schulzentrums, zur anderen Hälfte von der Bürgerstiftung bezahlt. Insgesamt über 20 000 Euro, die da zusammenkamen. Aber das hat sich zweifelsfrei richtig gelohnt. Der vormals graue Innenhof, bestehend vorwiegend aus Beton, wurde in eine grüne Wohlfühloase umgewandelt. Ein schöner Rückzugsort für die Kinder und Jugendlichen des Schulzentrums am Wört, der hoffentlich viel genutzt wird.



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Zum Abschied….
50 Jahre wertvoller pädagogischer Erfahrungen werden dem Schulzentrum am Wört in Zukunft fehlen -zwei verdiente, gut angesehene und fast schon als Urgesteine zu bezeichnende Lehrer wurden in den Ruhestand verabschiedet.
In Beisein des gesamten Kollegiums würdigte Rektor Wamser die Lehrkräfte Dorothee Walter und Klaus Günther und überreichte ihnen ihre Abschiedsgeschenke.
Knapp 20 Jahre war Walter am Schulzentrum und zuvor an der Riemenschneider- Realschule tätig gewesen. Katholische Religion war ihr Arbeitsgebiet gewesen, innerhalb dessen sie sich immer sehr engagiert und empathisch den Schülern widmete und den Glauben für sie fühlbar und nah machte. Auch weit über die Grundlagen des christlichen Glaubens hinaus besprach sie mit ihren Schülern die wichtigen Dinge des Lebens in ihrem Unterricht und steckte die Kinder und Jugendlichen mit ihrem Eifer und ihrer Energie an. In einem ihrer letzten großen Projekte war sie mitverantwortlich dafür, dass die „Weltfairänderer“ für eine Woche ihre Zelte am Schulzentrum aufschlugen und alle am Schulleben beteiligten davon profitieren konnten.
Noch zehn Jahre länger, nämlich insgesamt dreißig Jahre, wirkte Günther am Schulzentrum. Englisch, Sport und Musik waren seine Hauptbetätigungsfelder, und in allen drei Sparten hinterlässt er große Spuren. Mit vollem Einsatz, großer Geduld und viel Geschick war Günther tätig, immer darauf bedacht, die ihm in den Fächern Anvertrauten auf ein anspruchsvolles Niveau zu heben. Nicht nur auf starke Leistungen, sondern auch auf einen fairen und respektvollen Umgang der Jugendlichen untereinander, legte er in Sport großen Wert. Oft sah man außerdem den Pädagogen Günther mit einer seiner Gitarren in die Klassenzimmer verschwinden, mit dem Ziel, das Rhythmusgefühl und die gesanglichen Fähigkeiten seiner Schüler zu steigern. Die Ergebnisse hiervon konnten dann des Öfteren bei diversen schulischen Veranstaltungen bewundert werden.
Aus verschiedenen Gründen wurden noch weitere verdiente Lehrkräfte, die sich immer mit großem Einsatz und Zuverlässigkeit am Schulzentrum eingebracht hatten, verabschiedet: Frau Raunecker und Frau Meier (Bundeslandwechsel nach Bayern) sowie Frau Schreck und Frau Steffan (Wechsel an andere Schulen). Rektor Wamser wünschte allen Pädagogen einen guten Start an ihrem neuen Betätigungsort.
Im Bild:
Frau Raunecker, Frau Meier, Herr Günther, Frau Walter, Frau Schreck und Schulleiter Herr Wamser

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Kreativ mit Schülern
Im Rahmen der Projekttage am Schulzentrum gab es neben vielen sportlichen Angeboten auch welche, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler kreativ betätigen konnten. Hier ein besonders schönes Beispiel: unter der Leitung von Frau Christina Schäffner und Frau Dorothee Walter konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Flaschenlampen gestalten.
