Markt der Möglichkeiten 2023
Nicht mehr lange und die Schulzeit ist vorbei. Aber was kommt danach? Bisher war alles klar, ein Schuljahr folgte dem nächsten, kein Gedanke musste daran verschwendet werden, wie der eigene Weg weiter geht. Damit wird bald Schluss sein, eigene Entscheidungen müssen getroffen werden, niemand gibt einem mehr vor, was man im nächsten Lebensabschnitt tun soll. Weiter die Schulbank drücken und einen höheren Abschluss anstreben – oder sich um eine Ausbildung kümmern, eigenes Geld verdienen und einen richtigen Berufsabschluss machen? Doch welche Ausbildung kommt dann in Frage? Was liegt mir, welcher Betrieb bildet aus und wie läuft die Ausbildung ab?
Wichtige Fragen, mit denen sich viele Jugendliche beschäftigen müssen, deren Schulabschluss näher rückt. Wie gut, dass am Schulzentrum am Wört wieder der „Markt der Möglichkeiten – Schüler treffen Firmen“ durchgeführt wurde. Eine tolle Gelegenheit für die jugendlichen Schüler, mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Erika Romacker und Karsten Burkard, die beauftragten Lehrer für Berufsorientierung am Schulzentrum, hatten die Organisation dieses wichtigen Events in die Hand genommen. Alle achten und neunten Klassen und ein großer Teil der zehnten Klassen der Werkrealschule sowie der Realschule besuchten den Berufsmarkt, oftmals in Begleitung ihrer Eltern. Viele regionale Betriebe hatten sich in der Mensa des Schulzentrums eingefunden, ihre Stände aufgebaut und Personal abgestellt, um den Schülern eine Entscheidungshilfe anzubieten und natürlich auch für den eigenen Betrieb Werbung zu machen. Schnell kamen die Heranwachsenden mit den Vertretern der Firmen in Kontakt - die persönliche Atmosphäre machte es ihnen leicht, ihre Scheu zu überwinden und mit den Erwachsenen in regen Austausch zu treten. Welche Voraussetzungen werden für die Ausbildung benötigt, wie bewirbt man sich, wie sieht der konkrete Arbeitsalltag aus, wie viel Geld verdient man, wie sind die Arbeitszeiten gestaltet und wie ist es um Aufstiegsmöglichkeiten bestellt? Das alles konnten die Jugendlichen direkt abklären, auch über Praktikumsplätze oder Ferienjobs wurde gesprochen. Beide Seiten profitierten, die „Arbeitgeber“ wie auch die „Arbeitnehmer“. Der „Markt der Möglichkeiten“ fand positive Resonanz und ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der Berufsorientierung am Schulzentrum.
Beteiligte Firmen waren: A.M.T., Malergeschäft Baumann, Boller Bau, Brandel-Bau, Bundespolizei, Bundeswehr, Distelhäuser Brauerei, ESO – Fachschule für Erzieher, Futurelab, J. Sichart-Haus, Krankenhaus TBB, LIDL, MAFI, Naturata, OBI, Rudorfer, Dach-Rudorfer, Tauber Solar, Sparkasse, Volksbank, VS, Weinig, Zoll.